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Forschung und Entwicklung
 


Forschung und Entwicklung

Rund 40 Mitarbeiter unseres Werks Lampertheim - Chemiker, Ingenieure, Techniker, Laboranten - widmen sich in den Forschungs- und Entwicklungslaboratorien der Produktinnovation sowie der Verfahrensentwicklung und -optimierung.

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Unsere Forschungsgruppe Polymer Design befasst sich mit der Entwicklung neuer Kunststoffadditive, die maßgeschneiderte Werkstoffeigenschaften ermöglichen.
Ein Arbeitsgebiet ist die Entwicklung von Verarbeitungsstabilisatoren zur Wiederverwendung von Kunststoffrezyklaten in hochwertigen Anwendungen. Aus dieser Forschungstätigkeit resultieren unsere Produktgammen Ciba® RECYCLOSTAB sowie Ciba® RECYCLOBLEND  

Die Lampertheimer Forschungsgruppe ist im Rahmen eines internationalen Projekts auch an der Entwicklung von NOR-Lichtschutzmitteln (Ciba® TINUVIN NOR 371 und Ciba® TINUVIN XT 850) beteiligt. Diese Produkte spielen eine zentrale Rolle bei der Lichtstabilisierung von Kunststoffen, vor allem bei Anwendungen in Treibhäusern. Lampertheimer Forschungschemiker erhielten für ihre Forschungstätigkeit Auszeichnungen durch das Unternehmen bzw. durch das Segment Plastic Additives.

Die Verfahrensentwicklung überträgt die Ergebnisse und Erkenntnisse der Forschung in den industriellen Maßstab.

Zwei Aufgaben stehen dabei im Vordergrund. Zum einen geht es um die Entwicklung von Verfahren zur Herstellung von Additiven. Dabei werden die im Labor entwickelten Verfahren auf den Produktionsmaßstab übertragen. Zum anderen wirkt die Verfahrensentwicklung an der laufenden Verbesserung von bestehenden Produktionsverfahren mit. Dabei stehen die Verbesserung der Produktqualität, die Erhöhung der Wirtschaftlichkeit (höhere Ausbeuten, schnellerer Verfahrensablauf oder geringere Wartungskosten) sowie ökologische Aspekte (Reduzierung von Abfall und Abwasser) im Mittelpunkt.

Innovationen
Erfolgreiche Innovationen der Lampertheimer Verfahrensentwickler, deren Know-how immer wieder auch an anderen Ciba-Standorten gefragt ist, sind u. a.:

  • die kontinuierliche Produktion von Ciba® IRGAFOS® 168 Verfahrensstabilisator für Kunststoffe
  • die rückintegrierte Herstellung von Lichtschutzmitteln für Kunststoffe und Beschichtungen. Ausgehend von einfachen Rohstoffen werden dabei komplexe chemische Verbindungen synthetisiert, ohne die jeweiligen Zwischenprodukte zu isolieren.
  • Zuletzt waren Lampertheimer Verfahrensentwickler bei der Entwicklung einer nahezu reststoff- und abwasserfreien Synthese von Ciba® TINUVIN® 770 Lichtschutzmittel erfolgreich. Mit der neuen Produktionsanlage, die 2001 in Betrieb ging, konnten ernorme Produktivitätsfortschritte erzielt werden.



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