- Zwei Mitglieder der Ciba Werkfeuerwehr schlossen neue IHK-Fortbildung zum "geprüften Werkfeuerwehrtechniker" ab
- Hans-Peter Deubel ist Lehrgangsbester
Medienmitteilung (PDF)

Foto: Hans-Peter Deubel (rechts) von der Ciba Werkfeuerwehr ist Lehrgangsbester der bundesweit ersten Ausbildung zum Werkfeuerwehrtechniker – Dr. Michael Römer, Präsident der IHK Darmstadt, gratuliert.

Lampertheim. Ciba Lampertheim GmbH freut sich über den Erfolg von zwei Angehörigen der Werkfeuerwehr bei der neuen IHK-Ausbildung zum Werkfeuerwehrtechniker. Hans-Peter Deubel schloss den bundesweit ersten Lehrgang dieser Art als Prüfungsbester ab. Hans-Dieter Bickelhaupt nahm ebenfalls erfolgreich an der einjährigen berufsbegleitenden Ausbildung teil und gehört nun mit zu den ersten zwölf Werkfeuerwehrtechnikern in ganz Deutschland.
Unter Federführung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Darmstadt fand bereits im September die Prüfung zum Abschluss „IHK-geprüfter Werkfeuerwehrtechniker“ statt. Vorausgegangen war ein Jahr der „Herausforderung und des Lernens“, wie es die beiden Teilnehmer von Ciba formulierten. „Ob Schutzkleidung zu prüfen war, oder wenn es um die Instandhaltung verschiedener Feuerwehrgeräte ging, vieles wurde bis ins kleinste Detail vertieft und erlernt“, berichten Deubel und Bickelhaupt.
Mit dem neuen IHK-Fortbildungsberuf „geprüfter Werkfeuerwehrtechniker“ gibt es erstmals eine Ausbildung, die länderübergreifend anerkannt ist. Bisher durchliefen Werkfeuerwehrleute die Ausbildung nach Landesrecht. Diese ist überwiegend auf den abwehrenden Brandschutz ausgerichtet. Doch die täglichen Anforderungen im Werkfeuerwehrdienst sind zunehmend geprägt von Tätigkeiten im vorbeugenden technischen Bereich, wie Deubel und Bickelhaupt feststellen. Beide haben bereits mehrere Jahre Erfahrung als Berufsfeuerwehrleute in der Ciba Werkfeuerwehr.
Zum Arbeitsalltag von Werkfeuerwehrtechnikern gehört es, die persönliche Schutzausrüstung, die Brandschutztechnik und die mobilen Mess- und Rettungsgeräte richtig einzusetzen und die dazu notwendigen Arbeitsverfahren zu beherrschen. Werkfeuerwehrtechniker müssen auch angemessen kommunizieren, Rechtsvorschriften beachten und nach technischen Regeln handeln können.
Zwei volle Tage dauerte die Prüfung. Schriftlich, praktisch und auch anhand eines Fachgesprächs mit einer Prüfungskommission, bestehend aus Vertretern des Werkfeuerwehrverbandes und der IHK Darmstadt, mussten die Teilnehmer ihr Wissen unter Beweis stellen. Alle zwölf Teilnehmer erreichten Ziel erreicht und erhielten ihre IHK-Zeugnisse noch am selben Tag.
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